20. Etappe: Die Zeit zwischen den Zielen

So. Nicht schlecht für die ersten sechs Monate. Knapp 100 Besuche im Fitnessstudio, zwei Marathons und einen 30er als Wettkampf. Die App zeigt mir insgesamt 1.341 zurückgelegte Kilometer an. Per pedes, Skater, Rudergerät und als Schwimmer. Und nun?

Pause, ja, nur nicht zu lang. Training auch ja, Doppel-ja. Doch wofür? Worauf? Wie genau? Manche Sportler berichten von einem Motivationsloch nach lange angestrebten Wettkämpfen.

Das teile ich nicht. Ich gehe gern trainieren. Allerdings macht es noch viel mehr Spaß, wenn es ein Ziel gibt.

Einen Vorteil hat die Zeit zwischen den Zielen: ich nehme die Kleinigkeiten am Wegesrand wieder wahr. Ich hab Zeit für Extras, extra Fotos, extra Liegestütze, extra Weggabelungserkundungsläufe und extra Geschichten.

Diese kleinen Fensterlädenhalter wären mir normalerweise nicht aufgefallen. Wer macht sich im 21.Jahrhundert noch so viel analoge Mühe?

blau grün

 

 

 

 

Oder das Grasbecken. Vorsicht beim Kopfsprung. Das Eintauchen in die Natur klappt besser. Ob mit dem Blick in des Himmelsblau oder durch die Wildnis der Grashalme, die Expedition bleibt spannend.

 

wieseSag mal, spinnst Du jetzt?

Ja, bald. Sehr bald. In der Zeit zwischen den Zielen wird gewaschen, getrocknet, gekämmt und gesponnen. wolleUnd beim Spinnen wird mir schon ein neues Ziel einfallen.

Veröffentlicht von

Rosa Hauch

geboren 1963 in Ueckermünde und in manchen Dingen auch fischköppig geblieben, zwei Kinder, in Lebensgemeinschaft lebend, Journalistin, Dozentin Erwachsenenbildung, Diplomökonomin

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